Falkenprojekt der 4a

Seit einigen Monaten beschäftigen sich die Kinder der 4 a Klasse intensiv mit einem besonderen Projekt. Frau Pfann, die Betreuungslehrerin der Volksschule Hellmonsödt, ist außerdem geprüfte Jägerin und Falknerin. Sie hat über eine Plattform Kontakte zu einer Schule in der Mongolei geknüpft. Österreichweit ist die Volksschule Hellmonsödt die einzige, die an diesem speziellen Projekt teilnimmt. Die Kinder der 4 a Klasse haben bereits im Sommer an die Kinder dieser Schule geschrieben. Jetzt warten sie gespannt auf ihre Reaktionen. In der Zwischenzeit beschäftigen sich die SchülerInnen intensiv mit dem Thema „Falknerei“ und  „Greifvögel“. Sie besuchten Frau Pfann und ihren Uhu „Alf“, der sich hörbar über so viel Aufmerksamkeit freute. 




Unser Wandertag in den Wildpark Altenfelden

Am 30. September fuhren wir nach Altenfelden in den Wildpark. Bei der Kassa kauften wir Futter für die Tiere. Zuerst sahen wir Hirsch und Rehe. Danach gingen wir weiter und sahen Pferde. Die Pferde durften wir füttern. Dann kamen wir zu den Schafen und Ziegen. Auch die durften wir füttern. Nun hatten wir Pause und aßen Brot mit Wurst. Anschließend suchten wir uns einen Greifvogel aus und merkten uns seine Eigenschaften. Dann gingen wir weiter zu anderen Vögeln. Wir drehten wieder um und besuchten die Falkenschau, die uns sehr beeindruckte. Der Falkner und die Falknerin zeigten uns faszinierende Greifvögel und wir durften sie sogar streicheln. Nach einer halben Stunde war die Falkenschau vorbei und wir fuhren wieder nach Hause.

(Leni Döberl und Carolina Wagner, 4 a)


Nach dem Wandertag ging es in der Schule mit viel Elan weiter. Die Kinder brachten von zu Hause Materialien zum Thema „Greifvögel“ mit. In Gruppen wurde intensiv recherchiert, geschrieben und geschnitten.  In wenigen Stunden entstanden auf diese Weise tolle Plakate. Nach und nach stellte jede Gruppe den anderen Kindern ihr Plakat vor. Unter den Zuhörern befand sich auch Frau Pfann, unsere Falkenexpertin!



Ein Brief geht auf die Reise

Anfang Dezember haben alle Kinder der 4 a einen Brief auf Englisch verfasst. Darin haben sie sich selber vorgestellt und ihr Schreiben mit einer Zeichnung verschönert. Gemeinsam mit ein paar Strohsternen wurden anschließend alle Briefe in ein Kuvert gesteckt. Frau Pfann hat die genaue Adresse der Schule in der Mongolei ausfindig gemacht. Auf dem Postamt in Hellmonsödt hat der Brief nun seine lange Reise angetreten. Wir sind schon sehr gespannt, wann er dort ankommt und welche Antworten wir darauf bekommen.


 

Das Warten hat sich gelohnt. Ende Jänner erreichten uns per Mail die heiß ersehnten Antworten aus der Mongolei. Unsere mit der Post versendeten Briefe mussten zuerst von einer „Dolmetscherin“ in die dort verwendete Schrift „übersetzt“ werden. Die Antworten der mongolischen Kinder wurden dann wieder in „unsere“ Schrift „rückübersetzt“ und anschließend an uns geschickt. Wir haben die auf Englisch verfassten Briefe gelesen und machen uns jetzt daran, den Kindern zurückzuschreiben.

Eine „Brieffreundschaft“ über viele tausend Kilometer hat somit ihren Anfang genommen.